Obwohl es um nichts mehr ging, waren fast 100 Zuschauer dabei, als sich der Jahrgang 2000 aus dem Jugendbereich verabschiedete.


Welche Wertschätzung das Team hat, zeigte sich dadurch das sich Hallensprecher Gerhard Meyer es sich nicht nehmen ließ zu moderieren und am Ende eine Laudatio zu halten. Die Rollen im Spiel waren klar verteilt. Die haushohen Favoriten auf der Heimseite und der Tabellenvorletzte aus Birkenau auf der anderen. Aber das Spiel begann zunächst ausgeglichen, was jedoch an der eher schlechten Abwehrarbeit der Gastgeberinnen lag. So ging es über 2:3 und 6:6 bis zum 8:7. Dann sah sich Coach Arnold Manz in der 19. min zur ersten Auszeit gezwungen. Die Ansprache wirkte und das Team um Karen Klöpfer wurde sicherer. Auch Svenja Wunsch konnte sich im Tor nun  auszeichnen. Über 12:9 und mit zwei Tempoläufen von Jana Zimmer kam es zum 16:10 Halbzeitstand.

Karen Klöpfer (Bild: Harro)

In der zweiten Halbzeit gestaltete sich das Spiel dann einseitiger. Dem Publikum wurden neben Einzelaktionen auch einige sehenswerte Spielzüge gezeigt. Höhepunkt war der Kempatreffer von Stephanie Elies in der 45. min zum 27:18. Beim TSV Birkenau konnte Angelina Schreyer, die für die SG in der Bundesliga am Start war, erstmals nach ihrer schweren Schulterverletzung, als erfolgreiche 7m Schützin ihr Team im Spiel halten. Die letzten 10 Minuten gehörten dann der ersten Sieben mit Karla Höhne und Janina Horn. Im Tor stand nun nach Zoe Bürger auch noch Naomi Baumann. Beim 35:25 in der 55. Minute war alles geklärt. Laetitia Quist, die in der nächsten Saison erstklassig beim TUS Metzingen spielt, setzte den Schlusspunkt zum 41:27.

Der Jahrgang 2000 hat mit Ergänzungen der 2001er und der 1999er große Erfolge gefeiert. 2017 gewannen sie die B-Jugend BwOL Meisterschaft mit nur einer Saisonniederlage vor dem Topteam aus Bietigheim. Im Folgejahr wurde mit 24:4 Punkten die BwOL  A-Jugend-meisterschaft geholt. Und in dieser Saison spielte das Team im Konzert der Großen in der Jugendbundesliga. Von 24 Teams wurde die SG neunter. Die Mädels ließen unter anderem Bundesliganachwuchsteams aus Bietigheim, Nellingen, Bensheim, Mainz und Oldenburg hinter sich.

Erfreulich ist, das der Kern der Mannschaft auch zukünftig gemeinsam in der 3.Liga auf Torejagd geht. So gilt es am Ende allen zu danken die diese Mannschaft so erfolgreich gemacht und betreut haben. (Bericht: Wolies)

SG Kappelwindeck/Steinbach - TSV Birkenau 41:27 (16:10)

SG Kappelwindeck/Steinbach: Karen Klöpfer (8), Laetitia Quist (4), Karla Höhne (2), Jana Zimmer (2), Svenja Wunsch, Cosma-Alisha Ott, Janina Jülg (4), Franka Riedl (3), Stephanie Elies (12/1), Janina Horn (4), Megane Baumann (2), Zoe Bürger, Naomi Baumann; Trainer: Arnold Manz

TSV Birkenau: Jana Grohmann, Annira Klink (2), Nina Martin, Karoline Baier, Hanna Stilgenbauer, Marie Harbarth (6), Selina Müller (3), Mia Davenport, Alexa Becker (3), Linn Gutsche (4), Hanna Jaap (2), Angelina Schreyer (5/5), Nele Heckmann (2); Trainer: Emil Hofmann

Schiedsrichter: Dragan Djuric (HR Rastatt/Niederbühl), Marko Djuric (HR Rastatt/Niederbühl)

Gelb: Laetitia Quist (4.), Janina Jülg (7.), Janina Horn (2.) / Hanna Jaap (7.)

Strafminuten: 2:2

2 Minuten: Megane Baumann / Linn Gutsche

Vergebene Siebenmeter: Stephanie Elies / Angelina Schreyer

SG Kappelwindeck/Steinbach  TSV Birkenau

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