SV Allensbach trifft am Samstag auf die TG Pforzheim / Konzentrierte Leistung gegen verletzungsgeplagten Gegner gefragt


Nach einem spielfreien Wochenende treffen die Drittligahandballerinnen des SV Allensbach am kommenden Samstag, um 19.30 Uhr, in der heimischen Riesenberghalle auf die TG 88 Pforzheim. Die Mannschaft aus dem Norden Baden-Württembergs konnte sozusagen auf den letzten Drücker über die Abstiegsrelegation und den Rückzug anderer Teams die Klasse in der 3. Liga Süd halten. Auch jetzt nach sechs Spielen steht die Mannschaft von Trainer Henning Rupf mit 2:10 Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz. Vor allem plagen die «Goldstädterinnen» Verletzungssorgen. Neben einigen Ausfällen verletzte sich am vorletzten Spieltag mit der ehemaligen Allensbacherin Desiree Kolasinac, die erfolgreichste Torschützin aller Drittligastaffeln der letzten Saison. Auch in dieser Spielzeit ist die Rückraum-Shooterin die auffälligste Akteurin und wird ihren Farben erheblich fehlen.

Für die Allensbacherinnen gilt es aber sich davon nicht blenden zu lassen. Gerade in solchen Situationen mit dem Rücken zur Wand entwickeln Mannschaften oft ungeahnte Kräfte und spielen befreit auf. Dass der SVA jeden Gegner ernst nimmt, hat er im letzten Spiel bei der SG Kappelwindeck/Steinbach gezeigt. Beim 30:25 Auswärtssieg lieferte er eine über weite Strecken konzentrierte Leistung und sicherten sich, nach dem 29:27-Heimsieg gegen Nellingen, den zweiten Erfolg in Serie. Nun will die Mannschaft von Sandra Reichmann und Oliver Lebherz beim Südstern Bölle Heimspieltag nachlegen und hofft dabei auch wieder auf die tolle Unterstützung des Publikums in der Riesenberghalle. Unter der Woche waren auch beim SVA einige Spielerinnen angeschlagen. Bis zum Spieltag sollten aber alle wieder fit sein, auch Katharina Bok, die in der letzten Partie pausieren musste. (Bildnachweis: fotodesignts Thomas Scherer)

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