Nach der 33:23 Niederlage im Rückspiel der Relegation in Baiersbronn sind alle Träume der Aldner geplatzt. (Bilder)




Die ohne den Toptorschützen und Spielmacher Lukas Lehmann angereisten Aldner hielten sich bis zur 16. Spielminute an den vorgegebenen Matchplan von Trainer Stefan Bayer. Beim Stande von 6:6 schien alles auf einen entspannten Abend hinaus zu laufen.

Was danach passierte kann niemand erklären und wer selbst nicht dabei gewesen ist kann es mit Sicherheit auch nicht verstehen. Leichte Fehler im Angriff, kein Rückzugsverhalten gegen das Konterspiel der Freudenstädter und mit weiterem Verlauf des Spieles auch fehlende Aggressivität in der Abwehr. Hinzu kam auch noch, dass beide Torhüter einen rabenschwarzen Tag erwischten und so gut wie keine Hand an den Ball bekamen.

Bereits zur Halbzeit stand es 17:9 und der Vorsprung aus dem Hinspiel war so gut wie aufgebraucht. Wer nun gehofft hatte, die Aldner legen nach der Halbzeit einen der üblichen Zwischensprints ein, der wurde ebenfalls enttäuscht. Ohne nennenswerte Gegenwehr ergaben sich die Mannen von Trainer Stefan Bayer in ihr Schicksal.

Mann haderte mit sich, dem Ball, der Halle, den Schiedsrichtern und den Gegenspielern statt den Fokus auf die Handball Basics zu legen. Nur durch einige Nachläßigkeiten der Gastgeber hatten die Aldner im letzen Angriff die Chance sich zumindest noch in das Siebenmeterwerfen zu retten, aber auch diese Chance wurde kläglich vergeben.

Am Ende gilt es den Freudenstädtern für ihren couragierten Auftritt zu gratulieren.

Auf Aldner Seite schien am Samstag kaum einer in der Lage dem mentalen Druck dieses Spieles gewachsen zu sein. Schade, denn so schnell wird sich so eine Chance nicht mehr ergeben, Harzverbot hin oder her.

SG Freudenstadt/Baiersbronn  TuS Altenheim
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