Am Samstag um 16 Uhr sind die Damen der SG Freudenstadt/Baiersbronn auswärts in der Fremersberghalle Sinzheim gefordert.


Gegen den Tabellenletzten BSV Sinzheim II will die Mannschaft von Trainerspann Bauer/Sättler die ersten regulären Punkte der Rückrunde einfahren.

Das letzte Spiel vor der Faschingspause wurde von der SG Muggensturm/Kuppenheim II kurzfristig abgesagt, wodurch den Weiß-Schwarzen kampflos zwei Zähler auf dem Punktekonto gutgeschrieben wurden. Dadurch sprangen die SG-Damen im dicht gedrängten Mittelfeld der Landesliga auf den siebten Tabellenplatz. Bei einer neuerlichen Niederlage droht jedoch erneut das Abrutschen auf Position 9.

Der BSV Sinzheim II hält aktuell mit drei Punkten die rote Laterne in der Landesliga Nord und steckt demnach mitten im Abstiegskampf. Speziell in der Offensive taten sich die Badenerinnen schwer und erzielten im bisherigen Saisonverlauf durchschnittlich nur 17 Treffer pro Partie. Das Team von Heiderose Oser ließ jedoch zuletzt mit einem überraschenden Sieg gegen den ASV Ottenhöfen aufhorchen und sollte daher auf keinen Fall unterschätzt werden.

Im Hinspiel konnte man die Sinzheimerinnen trotz einer schwachen Leistung mit 18:14 in eigener Halle besiegen.  Die Schwarzwald-SG ist auf dem Papier somit die favorisierte Mannschaft. Trotzdem wartet am Samstag keine leichte Aufgabe auf die Weiß-Schwarzen. Bis zum Hals im Abstiegskampf steckend werden die BSV-Damen vor heimischer Kulisse alles geben.

Die bereits seit Jahresbeginn angespannte personelle Lage der Schwarzwälderinnen hat sich im Verlauf der Saison weiter verschlechtert. Bei der unglücklichen Niederlage gegen die SG Kappelwindeck/Steinbach III bestand der dezimierte, zehnköpfige Kader der SG-Damen aus acht A-Jugendspielerinnen. Zudem ist am Samstag verletzungs- und krankheitsbedingt der Einsatz weiterer wichtiger Stammspielerinnen ungewiss.

Aufgrund der problematischen Personalsituation fordert Coach Ludwig Sättler von jeder einzelnen Spielerinn volle Einsatzbereitschaft.  Beim letzten Spiel vor der Pause habe sein Team in der entscheidenden Situation großen Kampfeswille bewiesen.  „Wir müssen auch in fremder Halle mit breiter Brust auflaufen und uns auf unsere Stärken besinnen. Dann können wir Sinzheim auf jeden Fall schlagen“, erklärt Sättler.

BSV Phönix Sinzheim  SG Freudenstadt/Baiersbronn

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