Jonas Spangenberg und der TuS Helmlingen möchten gegen den ewigen Rivalen punkten. ©Uli Hartmann
Der dritte Spieltag beschert dem TuS Helmlingen in der A-Junioren-Bundesliga das einzige südbadische Derby, wenn die HSG Konstanz am Sonntag um 15 Uhr ihre Visitenkarte in der Rhein-Rench-Halle abgibt. 

 

Auch wenn andere Gegner geografisch näher liegen, ist das Duell mit dem Team vom Bodensee ein Klassiker. In vielen Partien standen sich die Kontrahenten in den letzten Jahren gegenüber. Und es waren spannende Spiele in der BWOL, der SHV-Qualifikation oder gar um die südbadische Meisterschaft dabei, als im Jahr 2018 Helmlingen im Finale deutlich mit 28:22 die Oberhand behielt.

Der Sieger hieß am Ende fast immer TuS Helmlingen. In Konstanz grassierte schon die Bezeichnung „Der Fluch von Helmlingen“, denn die Festung Rhein-Rench-Halle galt als uneinnehmbar. Doch in den letzten beiden Jahren ist viel passiert. Spieler wechselten den Verein, vor allem beim TuS gab es eine große Fluktuation. Die HSG Konstanz hat hingegen mächtig aufgerüstet. Talente aus der Umgebung wie Konstantin Pauli (TV Spaichingen) und Marcel Bertol (TV St. Georgen) oder der Ungar Ádám Czakó (VfL Günzburg), der Königstransfer der HSG, stießen in diesem Jahr hinzu. Bereits ein Jahr länger ist der Schweizer Auswahlspieler Leandro Lioi dabei. Beim TuS mussten Leistungsträger ersetzt werden und junge Talente der Region stießen seit 2019 hinzu. 

Gute Trainingswoche

Im Helmlinger Lager war man sich klar, dass die Spieler sich zunächst an die Klasse gewöhnen müssen. Der Sprung in die Bundesliga ist doch gewaltig und die guten Eindrücke aus der Vorbereitung konnten noch nicht über eine längere Spieldauer bestätigt werden. Doch die erste Hälfte gegen die Rhein-Neckar Löwen machte Mut. Der TuS war bis zur 23. Minute nur zwei Tore zurück und verlor erst in Durchgang zwei die Spielkontrolle.
Trainer Thomas Schuppan war deshalb auch in der Trainingswoche optimistisch: „Eine gute Halbzeit gegen die Löwen, dazu die richtige Einstellung im Training als Vorbereitung auf das Derby. Wir sind bereit, den nächsten Schritt zu machen. Die Stimmung im Team ist weiterhin hervorragend.“ Gute Voraussetzungen somit, um am Sonntag gegen den Rivalen vom Bodensee zu bestehen und bei optimalem Verlauf auch auf zwei Punkte zu schielen. Favorit ist dieses Mal jedoch die HSG, welche sich mit Platz vier sehr hohe Ziele gesetzt hat. 

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