Marius Oßwald erzielte drei Tore. ©Ulrich Marx
Handball-Drittligist TV Willstätt verabschiedete sich mit einem 32:34 (17:13)  gegen den VfL Pfullingen aus der Aufstiegsrunde zur 2. Handball-Bundesliga.
Die Gastgeber hatten noch mit 29:25 (50.) geführt, ehe Pfullingen innerhalb fünf Minuten das Spiel zum 30:29 (55.) drehte, begünstigt auch durch die dritte Zeitstrafe gegen Willstätts Shooter Alexander Velz (53.). Danach schwanden bei Willstätt die Kräfte.

Das Spiel am Samstag in der Hanauerlandhalle war zumindest für die Gastgeber bedeutungslos geworden. Schon zuvor stand fest, dass die Willstätter aufgrund des verlorenen direkten Vergleichs gegen Hanau keine Chance mehr haben würden, einen Platz unter den ersten vier Mannschaften, der für die Zwischenrunde berechtigt, zu ergattern. „Es wäre aber schön, wenn wir zum Abschluss zu Hause noch einmal gewinnen könnten“, hatte der noch krank geschriebene Willstätter Trainer Ole Andersen vor der Partie gesagt.

Der VfL Pfullingen war schon für die Zwischenrunde qualifiziert, wollte aber mit einem Sieg seine gute Ausgangsposition für die Überkreuzspiele als Zweiter halten.


TV Willstätt – VfL Pfullingen 32:34 (17:13)
Willstätt: Irion, Kvesic, Dold; Kunde, Kirschner, Ludwig 5, Räpple 5, Bubalo 2, Matzinger 2, Velz 13/5, Oßwald 3, Kauffmann, Gäßler, Valda 2, Sieck.

Pfullingen: Villgrattner, Tölke 1; Schlipphak, Schmid, Breckel 5, Keupp, Nothdurft, N. Roth 2, Prinz 1, Mager 2, Jabot 8, M. Roth, Möck 5, Fischer 7/3, List 2, Bauer 1.

Rote Karte: Velz (3. Zeitstrafe/53.)
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